Egerländer Liedermarsch Nr.1

Musicon-Verlag

  • €5,90
    Einzelpreis pro 
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten


Die Egerländer Musik ging aus der historischen Böhmisch-Mährischen Musik hervor. Hierzulande wurde diese Musik besonders durch Ernst Mosch und seinen Original Egerländer Musikanten bekannt, wenngleich Mosch eigene Stilelemente entwickelte, die von historischen Überlieferungen oft stark abwichen. Er war sehr vom Jazz, seinem früheren Wirkungsfeld und seiner Tätigkeit als Posaunist in modernen Big bands beeinflusst. Es ging ihm daher nicht um originalgetreuen Widergaben von historischen Überlieferungen, sondern um zeitgemäße Weiterentwicklungen und Prägung eines eigenen unverwechselbaren Stils. Deswegen und sicher auch wegen seiner Erfolge ereilte Mosch das Schicksal des Propheten in der Heimat und er wurde dort abgelehnt. Daher wurde es ihm trotz vieler Bemühungen nicht ermöglicht, in seiner alten Heimat Konzerte durchzuführen. Musikalisch müssen wir zwischen der historischen Egerländer Musik und dem Stil von Ernst Mosch trotz der Überschneidungen deutlich unterscheiden. Beide musikalische Richtungen erfreuen sich hierzulande bis zu den USA nach wie vor großer Beliebtheit. Sie klingt auch auf der Harmonika gut und authentisch. 

Wegen ihrer Ähnlichkeit in der Struktur und liedhaften Melodieführung wurden einige Märsche aus dem Egerland als Liedermärsche benannt und einfach durchnummeriert. Bekannt sind hierzulande 6 solcher Liedermärsche. Zum Egerland im weiten Sinne gehören auch Teile des nordöstlichen Bayerns, das Fichtelgebirge als Quellgebiet der Eger, die Oberpfalz und Oberfranken.

Vom Egerländer Liedermarsch Nr. 1, auch Egerländer Fuhrmannsmarsch oder einfach Fuhrmannslied genannt ist besonders das Trio als Ohrwurm bekannt. Über den Rest des Marsches gibt es einem Ausspruch nach so viele Variationen wie es Kühe im Allgäu gibt...Dasselbe gilt für die vielen verschiedenen Texte für diesen Marsch.

Bearbeitung: C. F. Hartmuth 
Schwierigkeitsgrad: 3 (von 5) 
Umfang: 3 Seiten DIN A4, Querformat
Harmonikasystem: Michlbauer, 46/16, Halbtöne und Mollbässe nicht erforderlich
Versand: Das Stück wird als PDF-Datei mit Lizenzaufdruck per E-Mail versendet.

Das Stück ist auch im Spielheft Nr. 4 enthalten.

Weitere Informationen zur Spielweise der Harmonika-Stücke von  C.F. Hartmuth finden Sie hier.


Wir empfehlen außerdem