Spieltechniken in der Volksmusik: Leitfaden I (Band 1+2) für Steirische Harmonika

Carl F. Hartmuth

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Die Steirische Harmonika ist ein Musikinstrument, das sich seit dem späten Mittelalter aus ursprünglichen einfachen Formen von Handzuginstrumenten in Asien und Osteuropa entwickelte und vom Alpenraum ausgehend in Mitteleuropa verbreitet hat. Durch den diatonischen Aufbau eignet sich das Instrument besonders für die Volksmusik. Diese Musik wurde in Wien zusammengefasst "steirisch" genannt - als Synonym für ländliche Musik. Daher wurde das neue Instrument steirische Harmonika, oder kurz und bündig die "Steirische" genannt. Man beschränkte sich beim Spielen des Instrumentes meistens auf Volksweisen und daraus abgeleiteten Variationen, die sich von Berg zu Berg und Tal zu Tal im alpenländischen Raum verbreitet haben. Einfache Lieder waren auf diesem Instrument leicht erlernbar und so eignete sich dieses Instrument auch für Musiker, die ihre Steirische lediglich an Weihnachten, Ostern, Kirchweih, Geburtstage, Familienfeiern und anderen besonderen Ereignissen des Jahres aus der Truhe holten. Durch den zunehmenden Tourismus in den Alpenländern, besonders durch Volksmusiksendungen im Funk und Fernsehen wurde das Instrument einem großen Publikum bekannt. Viele Menschen streben danach, dieses Musikinstrument zu erlernen. Dazu zählen mehrere Gründe. Zunächst erleben wir eine Sättigung durch die Mitteln der Musikelektronik, die in großem Umfang gleichförmige und leblose Musik aus der Retorte produziert, bzw. gar nicht mehr gespielt, sondern mit Hilfe von Computern erzeugt wird. Zu den Gründen zählt aber auch das Bestreben, zur komplizierten und technisch geprägten Welt einen andersartigen Ausgleich zu schaffen. Das Bestreben, "einfach" zu leben, regte auch verstärkt dazu an, handgemachte Musik mit natürlichen, als schön und lebendig empfundenen Klängen und individuellem Stil mit Hilfe von relativ einfach gebauten und unkompliziert zu bedienenden Instrumenten, auszuüben.


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